Digitaler Ungehorsam Wissenschaft

Snowden-Effekt

Die Überwachung der eigenen Daten ist erstmals in der Geschichte global geworden. Der Enthüllungsjournalist Glenn Greenwald sprach in diesem Zusammenhang von der unterschiedslosen Massenüberwachung. Allein das Wissen um die mögliche Überwachung verändert das eigene Kommunikationsverhalten. Wer sich überwacht fühlt, der verändert oder schränkt die eigene Kommunikation ein, was ein geradezu unglaublicher Vorgang in einer liberalen Demokratie ist. Wer gibt schon die eigene Selbstzensur zu? Wem kann man in dieser Situation noch vertrauen, wie kann man sich dagegen wehren?

Auszug aus Kleger, Heinz/Makswitat, Eric, 2014: Der Snowden-Effekt. Warum eine Zivilgesellschaft digitalen Ungehorsam braucht., in: Neue Gesellschaft / Frankfurter Hefte, 44–49, Ausgabe 9. Download

Artikelbild: Mike Herbst. Lizenz: CC BY-SA 2.0 | Text: Deutsches Urheberrecht (keine CC-Lizenz)

 

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